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Hamburg-Tourismus

Zweistellige Zuwachsraten aus dem Ausland im ersten Halbjahr

20.08.2010

Hamburg, 20. August 2010 - Von Januar bis Juni verzeichnet die Hansestadt 4,1 Millionen Übernachtungen, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Übernachtungen aus dem Ausland steigen um 12,1 Prozent. Dabei bleibt die Auslastung der Hamburger Hotels auf hohem Niveau. Dies teilte Hamburg Tourismus mit.

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„Queen Mary“ zu Gast im Hamburger Hafen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

Die Zuwächse generiert Hamburg dabei sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. 1,8 Millionen Besucher aus Deutschland statteten der Elbmetropole einen Besuch ab, 7,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Sie sorgten für 3,3 Millionen Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben der Stadt, was einem Anstieg von 8,3 Prozent entspricht.

Ein zweistelliges Wachstum ist bei Gästen und Übernachtungen aus dem Ausland zu verzeichnen. Die Zahl der internationalen Gäste steigt um 17,7 Prozent auf 410.000, die der Übernachtungen um 12,1 Prozent auf 808.850.

Die wichtigsten Quellmärkte entwickeln sich ausgesprochen stark: Großbritannien (+21,2%) erobert sich nach einem schwierigen Jahr 2009 die Position als wichtigster Auslandsmarkt für Hamburg zurück. Das Finale der „Euro League“ in Hamburg mit englischer Beteiligung und die Belebung der allgemeinen Wirtschaftslage kamen hier zum Tragen. Schon traditionell stark wachsen Österreich (+18,1%) und die Schweiz (+5,6%) auf Platz 2 und 3. Durch die direkte Bahnverbindung und den Ruf Hamburgs als Kultur- und Shoppingmetropole zeigt auch Dänemark (+19,7%) auf Position Vier eine große Dynamik.

„Mit dem zweistelligen Plus bei den Auslandsübernachtungen setzten wir den Wachstumstrend der letzten Jahre fort. Ein gutes Signal, denn die zunehmenden Internationalisierung bietet große Wertschöpfungspotenziale für die Hamburger Tourismuswirtschaft“, so Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH.

Trotz ständig steigender Besucherzahlen sieht von Albedyll das Wachstumsende längst nicht erreicht. „Hamburg hat noch spannende Entwicklungsschritte vor sich: Zusätzliche Hotel- und Gastronomie-Angebote entstehen, neue Kulturangebote kündigen sich an, 2011 eröffnet das Kreuzfahrtterminal in Altona, auch das Überseequartier in der Hafencity wird dann fertiggestellt sein.“

Von Albedyll weiter:„Auf Basis des ersten Halbjahres gehen wir davon aus, in diesem Jahr die Nähe von neun Millionen Übernachtungen zu kommen und die Hansestadt gemeinsam mit unseren Partnern noch attraktiver für Gäste aus dem In- und Ausland zu machen.“
 
Auslastung in der Hotellerie auf hohem Niveau
Die Hamburger Hotellerie kann nach Angaben des Deutschen Hotelverbands (IHA) im ersten Halbjahr 2010 mit knapp 67 Prozent nach München die höchste durchschnittliche Zimmerauslastung in Deutschland vorweisen. Eine aktuelle Analyse der Hotelkapazitäten durch die ghh consult GmbH zeigt, dass der Hamburger Hotelmarkt noch Potenzial bietet: „Mit Blick auf die Wachstumsprognosen bis 2020 hat Hamburg noch Bedarf im Drei- und Vier-Sterne-Bereich und im Fünf-Sterne Segment. Der Low-Budget-Bereich ist dagegen mittlerweile auseichend besetzt“, so ghh-Chefin Gisela Hank-Haase. Ende Juni standen den Besuchern Hamburgs insgesamt 318 Beherbergungsstätten mit 44.700 Betten zur Verfügung.
 
Destination Brand – Eine Studie als Liebeserklärung für Hamburg
Neben diesen harten Fakten und den wichtigen Infrastrukturbedingungen wie beispielsweise Direktflugverbindungen, ohne die touristische Entwicklung nicht möglich ist, spielen in der Tourismusbranche Emotionen und Werte eine sehr bedeutende Rolle. Unter 130 deutschen Reisezielen ist Hamburg im Rahmen der Studie Destination Brand vom Institut für Management und Tourismus und der GfK von 7.500 Befragten als sympathischste Stadt Deutschlands ausgezeichnet worden. „Hamburg spricht man Attribute wie Einzigartigkeit und Authentizität zu, Eigenschaften, die in der Vermarktung eines Reiseziels von unschätzbarem Wert sind“, erläutert Prof. Dr. Bernd Eisenstein, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste in Heide.

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