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Sentido Hotels / Thomas Cook

Stefanie Berk löst Karl A. Schattmaier ab

11.10.2010

Oberursel/Taunus - Nach nur zwei Jahren ist schon wieder Schluss: Karl A. Schattmeier tritt zum Jahresende als Chef der Thomas-Cook-Franchise-Hotelkette Sentido ab. Aktuell arbeitet der ehemalige Steigenberger-Chef seine Nachfolgerin Stefanie Berk ein. Grund für die „einvernehmliche Trennung“, so die offizielle Sprechart, sei die Rückkehr der Touristikmanagerin Berk aus ihrer Babypause. Man wollte die erfahrene Hoteleinkäuferin unter allen Umständen halten und musste ihr einen entsprechenden Posten anbieten – offenbar musste es der Chefsessel von Schattmaier sein.

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Karl A. Schattmaier

Damit erlebt der 61-jährige Schattmaier erneut eine Art berufliches Waterloo. Zuvor war ihm bei Steigenberger – damals noch im Eigentum der gleichnamigen Familie – der erfahrene Ex-Accor-Deutschland-Chef André Witschi vor die Nase gesetzt worden. Schattmaier, ganz Elder Statesman, schied nach einiger Zeit „einvernehmlich“ aus und baute für die Nr. 2 der Reiseveranstalter in Europa die neue Hotelkette Sentido auf. Im Sommer vergangenen Jahres durfte er den Start mit 17 Hotels und zwei Nil-Flussschiffen verkünden. Und dies durchaus mit Erfolg: Ab 2011 gibt es bereits 32 Sentido-Hotels im Mittelmeer-Raum.

Schattmeier stehe weiterhin als Berater zur Verfügung, heißt es. Bis dahin nimmt er seine Nachfolgerin, die zunächst zu 50 Prozent arbeitet, bei der Hand. Stefanie Berk ist seit dem Jahr 2002 bei Thomas Cook in verschiedenen Führungspositionen tätig. Zuletzt war sie als Direktorin für den Geschäftsbereich Neckermann Fernreisen, Auto und City verantwortlich.

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