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Designhotel in Frankfurt/Main

Roomers ist "Hotelimmobilie des Jahres"

06.10.2010

München - Es ist kein Gerücht, auch wenn der Name dieses Hotels aus den englischen Begriffen für Zimmer (rooms) und Gerücht (rumour) entstand: Das Hotel "Roomers" in Frankfurt am Main erhält in diesem Jahr die Auszeichnung "Hotelimmobilie des Jahres". Bei dem Flagschiff der lokalen Hotelgruppe RUR Hotelbetriebs GmbH, dahinter stecken die originellen Frankfurter Kreativhoteliers Micky Rosen und Alex Urseanu, handelt es sich um die erfolgreiche Revitalisierung einer ehemals leerstehenden Büroimmobilie unweit des Frankfurter Bankenviertels. Die "überzeugend klare Ausrichtung" des Hotel- und Design-Konzepts trage entscheidend dazu bei, dass das 2009 eröffnete Haus mit insgesamt 117 Zimmern eine für Frankfurt "überdurchschnittliche Auslastungsquote" von 73% erreiche, so die Begründung der 12-köpfigen, unabhängigen Jury.

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Roomers Frankfurt/Main

Das Gremium ist mit Vertretern von nationalen und internatonalen Hotelgesellschaften, Hotelentwicklern, Hotelimmobilienberatern, Ingenieuren und Architekten interdisziplinär besetzt. Mit Frau Vanessa Borkmann, die das Laborprojekt "Hotel der Zukunft" beim Fraunhofer Institut leitet, ist auch der Bereich Forschung und Wissenschaft vertreten. Den Vorsitz hat Matthias Niemeyer MRICS, Geschäftsführender Gesellschafter der STIWA Hotel Valuation & Consulting GmbH, der, zusammen mit den hotelforum Gründern Michael Widmann, Geschäftsführer Gesellschafter von PKF hotelexperts Wien und Andreas Martin, Geschäftsführender Gesellschafter hotelforum, Mitinitiator dieses europäischen Immobilien Wettbewerbs für Hotels ist.

Zwei Sonderpreise
Ingesamt 40 Hotels haben in diesem Jahr an der Ausschreibung teilgenommen, drei Hotelprojekte wurden schließlich nominiert. So schafften es mit dem "Roomers" noch ein Budget- und ein Ferienhotel in die engere Wahl zu kommen. "Alle drei Hotels sind Beispiele für eine gelungene Neupositionierung von Bestandsgebäuden", erläutert Jurymitglied Michael Widmann. "Diese Hotelprojekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich hinsichtlich Kreativität und Wirtschaftlichkeit positiv vom jeweiligen Marktumfeld abheben. Und das wollen wir mit den Sonderpreisen würdigen", ergänzt Jury-Vorsitzender Matthias Niemeyer.

So geht in diesem Jahr der Sonderpreis im Segment Budgethotel an das Hotel Michelberger in Berlin. Den Sonderpreis im Segment Ferienhotel erhält das Hotel Iberostar Royal Cupido in Playa de Palma/Mallorca. Auch diese beiden Häuser sind durch erfolgreiche Revitalisierung von Bestandsimmobilien entstanden - offenbar ein Trend in der Entwicklung von neuen Hotelprojekten. Die diesjährigen Preisträger werden am 6. Oktober im Hotel Bayerischer Hof gekürt.

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