Studie
66% für anonymisierte Bewerbungsverfahren
23.11.2010

(Foto: © Eisenhans/fotolia.com)
Beim sog. anonymisierten Bewerbungsverfahren enthalten schriftliche Bewerbungen weder Foto noch persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Geburtsort. Dadurch sollen Bewerber nur noch nach ihrer fachlichen Qualifikation beurteilt werden.
Zwei Drittel der Befragten finden diese Idee positiv. Das ändert sich jedoch mit der Sichtweise: Vom Standpunkt eines Personalchefs gesehen befürwortet nur noch jeder Dritte diese Auswahlmethode. Hinsichtlich der Wirksamkeit des anonymisierten Bewerbungsverfahrens sind die Bundesbürger geteilter Meinung. 44 Prozent denken, dass es zumindest teilweise zu mehr Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung führen kann, 49 Prozent stehen dem Ganzen jedoch eher skeptisch gegenüber. Und nur sieben Prozent sind davon überzeugt, dass Bewerber schon heute ausschließlich nach ihrer Qualifikation ausgewählt werden.
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Diese - und andere - Fragen stellen sich nun:
- Welche Herausforderungen kommen durch anonymisierte Bewerbungsverfahren auf die Betriebe zu?
- Bringt das anonyme Bewerbungsverfahren mehr Effizienz bei der Auswahl der richtiger Bewerber?