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hotel.de Hotelpreis-Barometer Februar 2011

+4% bei Zimmerpreisen in Stadthotels

03.03.2011

Nürnberg - Plus bei den Zimmerpreisen: Im Februar stiegen die bei hotel.de vermittelten Raten von Großstadt-Hotels um durchschnittlich vier Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Spitzenreiter bei diesem Ranking, das keineswegs repräsentativ für alle durchschnittlichen Preise von Cityhotels steht aber durchaus Trends darstellt, ist Hannover mit 110,48 Euro (+11%). In Leipzig wohnte man vergleichsweise günftig bei durchschnittliche bei 69,69 Euro (+2%).

Ergebnisse des Hotelpreis-Barometers für Deutschland (Preise in Euro)
Stadt / Feb 2011 / Jan 2011 / Feb 2010 & Vgl. Feb 2011 zu Feb 2010 in %
1.  Hannover       100,48  93,22    90,23  11,36
2.  Mannheim       100,27  97,88    99,77   0,50
3.  Bonn            97,87  98,12    91,53   6,93
4.  Frankfurt/Main  97,28 100,02    90,30   7,73
5.  Düsseldorf      95,74  93,88    90,92   5,30
6.  Essen           94,35  95,53    85,39  10,49
7.  Köln            92,68  98,59    90,96   1,89
8.  München         91,19  95,96    93,67  -2,65
9.  Hamburg         90,57  86,25    91,09  -0,57
10. Duisburg        90,09  83,45    73,57  22,46
11. Nürnberg        87,62  84,43    96,71  -9,40
12. Stuttgart       86,47  84,51    85,31   1,36
13. Bremen          85,64  82,12    82,25   4,12
14. Berlin          80,32  77,16    80,60  -0,35
15. Dortmund        77,80  79,89    72,38   7,49
16. Dresden         75,50  74,98    74,56   1,26
17. Bochum          73,46  70,98    71,25   3,10
18. Bielefeld       73,30  77,69    71,97   1,85
19. Wuppertal       70,71  72,74    66,55   6,25
20. Leipzig         69,69  67,24    68,22   2,16
Durchschnitt        86,55  85,73    83,36   4,06

Das Konsumklima in Deutschland befindet sich laut der jüngsten GfK-Studie weiter im Aufwind. Auf der CeBIT in Hannover präsentieren sich in diesem Jahr mehr Unternehmen als 2010, sogar zusätzliche Hallen werden benötigt. Von der freundlichen Verbraucherstimmung profitieren auch die in Hannover ansässigen Hoteliers mit einem durchschnittlichen Anstieg der Zimmerpreise um 11,36 Prozent auf 100,48 Euro. Damit avanciert die Landeshauptstadt Niedersachsens zur teuersten Hoteldestination der Bundesrepublik, dicht gefolgt von Mannheim mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 100,27 Euro. Die Hotellerie der Universitätsstadt zählt im Rahmen der hotel.de-Analyse bereits seit Jahren zu den teuersten in Deutschland.

Konnten Hotelgäste in Duisburg zu Beginn 2010 mit durchschnittlich 73,57 Euro noch vergleichsweise günstig Zimmer buchen, zogen die Preise im Jahresverlauf und darüber hinaus deutlich an. Mit 90,09 Euro erreichen die Zimmerpreise inzwischen wieder das Niveau vom Februar 2008 in Höhe von 91,22 Euro.

Trotz einer durchschnittlichen Steigerung der Zimmerpreise um 6,25 und 2,16 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert nächtigen Hotelgäste in Wuppertal und Leipzig dagegen noch relativ günstig. Im Mittel genügen bereits 70,71 Euro für ein Zimmer in Wuppertal, der Stadt mit der weltberühmten Schwebebahn. Auch in Leipzig profitieren Besucher von niedrigen Übernachtungspreisen. Mit 69,69 Euro liegen diese nur knapp über dem Vorjahresniveau.

Zusammen weisen die Buchungen in den untersuchten deutschen Großstädten durchschnittlich rund 4,0 Prozent höhere Hotelzimmerpreise gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Für Deutschland insgesamt zeigt das Hotelpreis-Barometer eine Steigerung der Raten um 2,63 Prozent an. "Große Hotelketten, die in Großstädten oftmals dominieren, sind durch ein ausgereiftes Yield Management in der Lage, zügiger auf wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren, als es oftmals kleinere bzw. inhabergeführte Hotels können", so Reinhard Wick, Vertriebsvorstand der hotel.de AG.

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