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Gastro-Smiley soll für mehr Qualität sorgen

Gastgewerbe in Bremen

09.09.2010

Bremen, 09. September 2010 - Schwarze Schafe kommen an den Pranger: Auch in Bremen wird künftig ein „Gastro-Smiley“ vergeben. Das Bewertungssystem soll Missstände bei den Hygienezustände aufdecken. Restaurants und andere Verzehrstätten, die es mit der Sauberkeit beispielsweise in der Küche oder den Lagerräumen nicht so genau nehmen, werden im Internet aufgelistet. Das Bewertungssystem soll am 1. Januar 2011 starten.

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Damit ist Bremen nach Berlin das zweite Bundesland, das den „Gastro-Smiley“ einführt. In der Bremer Bürgerschaft wurde der öffentliche Qualitätscheck mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei verabschiedet; die Fraktionen von CDU und FDP votierten dagegen. Vorbehalte bestehen vor allem bei der öffentlichen Zuschaustellung der „schwarzen Schafe“. Welche Auswirkungen dies auf die Umsatzentwicklung hat, ist bei „Gastro-Smiley“-System im Berliner Bezirk Pankow bislang nicht deutlich feststellbar. Hier werden zum Teil katastrophale Hygienezustände in inhabergeführten Gastbetrieben aufgedeckt.

In Bremen will nun der SPD-Grünen-geführte Senat eine Bundesinitiative für eine deutschlandweite Einführung des „Gastro-Smiley“ starten. Nach Meinung der Gewerkscharft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sollten dabei auch die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie bewertet werden.

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