Hamburg Messe
Erstmals: Internorga-Zukunftspreis für nachhaltige Unternehmensführung und Produkte
26.09.2010
Der „Internorga-Zukunftspreis“ wird im Rahmen der Eröffnungsfeier der internationalen Fachmesse am 17. März in zwei Kategorien überreicht. Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der HMC: „Mit dem Zukunftspreis setzen wir vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage im Bereich der nachhaltigen Entwicklung ein starkes Zeichen für zukunftsorientierte Produkte und Unternehmen. Zugleich leisten wir als HMC einen Beitrag dazu, dieses wichtige Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und stellen uns damit unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, unseren Ausstellern und Besuchern.“
Der „Internorga- Zukunftspreis“ wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ geht es um zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich. Entscheidend hierbei sind Kriterien wie hohe Innovationskraft und Qualität, Energieeffizienz und Anwendungsrelevanz. Prämiert werden Produkte, Dienstleistungen oder Methoden, die durch herausragende Eigenschaften wie Material- und Verarbeitungsqualität, Funktionalität, Lebensdauer, Updatefähigkeit oder Recyclingeigenschaften überzeugen. Das kann ein technisches Gerät sein, das in besonderer Weise wertvolle Ressourcen wie Energie oder Wasser spart, oder ein Nahrungsmittel oder Getränk, das auf Basis hochwertigster und gesunder Rohstoffe in einem fairen und transparenten Verfahren hergestellt wird.
In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das mit einem Best-Practice-Beispiel wegweisend demonstriert, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können und das damit neue Maßstäbe setzt. Stichworte hier sind Energie- und Materialeffizienz, Zukunftstechnologien im Bereich nachhaltiger
Entwicklung, clevere Recycling-Lösungen, unternehmerische soziale Verantwortung und hervorragende Nachhaltigkeitsstrategien.
Der „Top Runner“-Ansatz stammt aus Japan und wird beispielsweise im Bereich der Energieeffizienz in immer mehr Ländern verfolgt. Er erhebt das beste am Markt erhältliche Produkt zum Standard, den die Wettbewerber dann innerhalb einer bestimmten Frist erreichen müssen. So sollen der technische Fortschritt in einem Markt und die Verbreitung umweltfreundlicher Produkte gleichermaßen beschleunigt werden.
Über die Vergabe des „Zukunftspreises“ entscheidet eine Fachjury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Dr. J. Daniel Dahm. Der international anerkannte Experte für nachhaltige Entwicklung ist unter anderem Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Gründungsmitglied und Kurator der Utopia Stiftung, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu beschleunigen.
Zur Jury gehört mit Prof. Dr. Rolf Kreibich auch einer der bedeutendsten Zukunftsforscher Deutschlands. Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin leitet das 1981 von ihm gegründete Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Jury-Mitglied Dr. Carl-Otto Gensch ist Experte im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung von Technologien und Unternehmensstrategien. Zu den Schwerpunkten des Bereichsleiters der Abteilung Produkte und Stoffe am renommierten Öko-Institut in Freiburg zählen unter anderem das Abfallrecht, die Nanotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.
Auf den Bereich des nachhaltigen Konsums hat sich Claudia Langer spezialisiert. Die Unternehmerin ist Gründerin der Kommunikationsplattform www.utopia.de, unter deren Dach sich mehr als 60.000 Mitglieder damit beschäftigen, das Konsumverhalten der Menschen in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern. Komplettiert wird die Jury von Bernd Aufderheide.